Das Thought Model

Das Thought Modell soll uns dabei helfen zu verstehen, wie wir das Verhalten des Gegenübers interpretieren und wie äußere Umstände s unser eigenes Handeln beeinflusst

Das Thought Modell unterteilt sich in vier Abschnitte:

  • Umstände
    • Können wir nicht beeinflussen
    • Fakten
  • Gedanken
    • Verschiedene Gedanken und Gefühlt über die Umstände
    • Unsere Gedanken bestimmen wie wir Umstände einschätzen
    • Diese können wir beeinflussen
  • Gefühle
    • Gefühle werden durch unsere Gedanken geleitet, über das was wir glauben, was passieren wird. Sie leiten unsere Handlungen.
    • Gedanken und Umstände lösen Gefühle in uns aus
  • Aktionen
    • Maßnahmen die wir hieraus ableiten
  • Ergebnisse
    • Belegen, ob unsere Gedanken und Aktionen richtig waren
Thought Model

Thought Model

Nicht die Aussage oder die Handlung eines Mitarbeiters ist es, was uns stört, sondern unsere Gedanken und Gefühle die wir damit verbinden.

Folgendes Video ist im Zuge meines Coaching Kurses entstanden und soll das Thought-Modell anhand eines Praxisbeispiels verdeutlichen:

Beispiel

Folgendes Beispiel soll die Kette des Thought Models genauer verdeutlichen:

  • Umstände
    • Der Mitarbeiter liest seine Mails nicht und bearbeitet diese nicht. Er ignoriert sie.
  • Gedanken
    • Er ignoriert die Anweisungen des Managers, Mails ernst zu nehmen. Er respektiert den Manager nicht
  • Gefühle
    • Enttäuscht, sauer
  • Aktion
    • Der Manager kontrolliert die Beantwortung/ Bearbeitung der Mails. Setzt sich selbst Reminder
  • Ergebnis
    • Arbeitslast des Managers steigt. Der Mitarbeiter verlässt sich auf die Erinnerungen des Managers

Ein einfaches Beispiel welches verdeutlichen soll, was das Ergebnis von Umständen, Gedanken, Gefühlen, Aktionen und Ergebnissen sein kann. Diese Rasterung hilft zu verstehen, wie die Kette von Umständen zu Ergebnissen zu einem negativen, von beiden Seiten nicht gewünschten Ergebnis führen kann.

Dreht man anhand des Modells dieses Beispiel nun in der Reihenfolge um, wird verdeutlicht, welche Änderungen in den einzelnen Kategorien erfolgt und zu einem gewünschten Ergebnis führt:

  • Ergebnis (gewünschtes Ziel)
    • Der Mitarbeiter bearbeitet seine Mails selbstständig ohne daran erinnert werden zu müssen
  • Aktion
    • Durchführung eines Meetings mit dem Mitarbeiter. Erläuterung, was die Handlung des Mitarbeiters bei dem Managern und anderen Kollegen auslöst (Unmut über unerledigte Arbeiten, Frust, erhöhte Arbeitslast anderer)
  • Gefühle
    • Zuversichtlich auf angestrebte Lösung
  • Gedanken
    • Es gibt Gründe, warum der Mitarbeiter seine Mails nicht bearbeitet. Ggf. weiß er es nicht besser oder Themen wie Arbeitsorganisation, Priorisierung etc. wurden ihm bislang noch nicht ausreichend vermittelt

Zusammenfassung

  • Wir glauben, dass die Umstände unsere Gefühle leiten. Wir warten, dass die Umstände sich ändern, damit wir uns besser fühlen, positivere Gedanken haben.
  • Es ist essentiell unsere Gedanken und Gefühle zu beherrschen
  • Ihre Gefühle liegen in Ihrer Verantwortung
  • Haben wir die Verantwortung für unsere Gefühle und Gedanken erkannt, bietet sich die Möglichkeit wie wir interagieren.
  • Wenn wir die Ergebnisse beeinflussen wollen, müssen wir bei uns anfangen